📰 CDG Global Development Brief – Ausgabe 02 ist da Diese Woche im Fokus: Die USA machen ihr Kautionsprogramm für Besuchervisa dauerhaft – bis zu 20. …

📰 CDG Global Development Brief – Ausgabe 02 ist da
Diese Woche im Fokus: Die USA machen ihr Kautionsprogramm für Besuchervisa dauerhaft – bis zu 20.000 US-Dollar, betroffen sind 30 afrikanische Länder. Für Geschäftsreisende und Delegationen eine spürbare neue Hürde, direkt im Anschluss an die Unsicherheit um AGOA aus der letzten Ausgabe.
Außerdem: Flutterwave übernimmt eine Bank in Ostafrika, die AfDB unterstützt Senegals Haushaltsreform mit 35 Millionen US-Dollar, und die EBID stärkt mit 80 Millionen Euro die KMU-Finanzierung in zehn westafrikanischen Ländern. Dazu aktuelle Ausschreibungsfristen für Organisationen und Unternehmen.
Für alle, die wirtschaftlich oder entwicklungspolitisch mit Afrika arbeiten.
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Ein Chatbot in Ruanda beantwortet 14 Millionen Anfragen. Frankreich fördert lieber das digitale Ökosystem als eigene Kanäle. China baut Reichweite übe …

Ein Chatbot in Ruanda beantwortet 14 Millionen Anfragen. Frankreich fördert lieber das digitale Ökosystem als eigene Kanäle. China baut Reichweite über TikTok und WeChat auf – nicht Dialog, sondern Perzeption. Und mancher Geber ist in der öffentlichen Literatur zu diesem Thema kaum auffindbar.
In unserem neuen CDG Policy Brief vergleichen wir, wie unterschiedlich Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Schweden, Kanada, China und Südkorea soziale Medien in der Entwicklungszusammenarbeit tatsächlich einsetzen – jenseits der Frage, ob das Potenzial existiert.
→ Warum eine gebührenfreie Telefonhotline in Somaliland eine SMS-Lösung schlug
→ Warum selbst methodisch führende Geber ihre Vorzeigeprojekte noch „Pilotprogramme“ nennen – acht Jahre nach Start
→ Warum deutsche und europäische EZ-Kanäle nicht im Vakuum kommunizieren, sondern im selben Informationsraum wie eine professionell ausgebaute chinesische Medienpräsenz
Mit sechs konkreten Handlungsempfehlungen für die Praxis.
Policy Brief Nr. 04/2026 – vollständig auf Deutsch und Englisch verfügbar.
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📰 Neu: Der CDG Global Development Brief Ab sofort blicken wir jede Woche – von Donnerstag bis Mittwoch – auf die wichtigsten Entwicklungen an der Sch …

📰 Neu: Der CDG Global Development Brief
Ab sofort blicken wir jede Woche – von Donnerstag bis Mittwoch – auf die wichtigsten Entwicklungen an der Schnittstelle von Entwicklungszusammenarbeit und Wirtschaft.
Ausgabe 01 zeigt: Während China seine Investitionen in Afrika im Rahmen der Belt-and-Road-Initiative im ersten Halbjahr 2026 um 254 % steigert, bleibt die Zukunft der US-Handelspräferenz AGOA offen. Dazu: eine neue AfDB-Analyse zur 55-Milliarden-Dollar-Finanzierungslücke im südlichen Afrika – und aktuelle Ausschreibungen und Förderaufrufe für Unternehmen und Organisationen.
Für alle, die geschäftlich oder entwicklungspolitisch in Afrika und darüber hinaus aktiv sind.
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Bevölkerung würde am liebsten kürzen. Der neue DEval-Meinungsmonitor 2026 liefert eine unbequeme Zahl: Im Schnitt würden die Deutschen das EZ-Budget d …

Bevölkerung würde am liebsten kürzen.
Der neue DEval-Meinungsmonitor 2026 liefert eine unbequeme Zahl: Im Schnitt würden die Deutschen das EZ-Budget der kommenden drei Jahre um 12 Prozent senken – nahe an dem, was die Bundesregierung ohnehin schon beschlossen hat. Gleichzeitig ist Deutschland 2025 erstmals größter Geber von Entwicklungsleistungen weltweit geworden, weil die USA sich zurückziehen.
Der Bericht zeigt: Es ist keine Frage von Ablehnung. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung haben schlichtweg keine gefestigte Meinung zur EZ. Und ausgerechnet das Argument, mit dem das BMZ derzeit für mehr Entwicklungspolitik wirbt – wirtschaftliches und geopolitisches Eigeninteresse – überzeugt die Menschen empirisch am wenigsten. Altruismus wirkt. Standortlogik nicht.
Eine Einordnung der Zahlen, Parteilinien und Widersprüche hinter der aktuellen Haushaltsdebatte 👇

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Ende Juni trafen sich in Nairobi Forschende aus Kenia, Korea und Deutschland zur ICCSS 2026 – und was dort vorgestellt wurde, ist kein Nachbau westlic …

Ende Juni trafen sich in Nairobi Forschende aus Kenia, Korea und Deutschland zur ICCSS 2026 – und was dort vorgestellt wurde, ist kein Nachbau westlicher Technologie: Betrugserkennung für Mobile Money, KI für die Luo-Sprache, CRISPR-Biosensorik für HPV-Tests unter Ressourcenknappheit. Entwickelt vor Ort, für die Realität vor Ort.
Und dann schaut man nach Berlin. Sechs Schlüsseltechnologien, 76 Flaggschiffmaßnahmen, eine Hightech-Agenda mit beeindruckender Detailfülle – aber laut der eigenen Expertenkommission der Bundesregierung: keine KI-Gesamtstrategie seit 2018.
Korea hat längst ein verbindliches KI-Rahmengesetz. Kenia zieht mehr Risikokapital an als jedes andere Land Afrikas. Und Deutschland diskutiert noch, wie es anfangen soll.
Ich habe aufgeschrieben, warum das kein Zufall ist – und was die Innovationsforschung dazu sagt, warum Ambition ohne Kohärenz keine Führerschaft erzeugt. Beth Munga, Prof. Dr. Ingo Rollwagen, Pioneer International University, Chosun University,

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Vor vielen Jahren saß ich in einem Konferenzsaal, in dem der deutsche Medizintechnik-Mittelstand afrikanischen Botschaftern seine Produkte vorstellte. …

Vor vielen Jahren saß ich in einem Konferenzsaal, in dem der deutsche Medizintechnik-Mittelstand afrikanischen Botschaftern seine Produkte vorstellte. Hightech vom Feinsten. Jedes Gerät eine Ingenieursleistung.
Und fast nichts davon war das, was eine ländliche Region in Botswana, Tansania oder Uganda wirklich brauchte.
Gefragt wäre Robustes gewesen. Einfaches. Geräte, die mit instabilem Strom zurechtkommen und die eine Krankenschwester nach kurzer Einweisung bedient. Vorgestellt wurde das Gegenteil.
Damals hielt ich das für eine Einzelbeobachtung. Heute kenne ich die Zahlen: Bis zu drei Viertel der Medizingeräte, die für Hocheinkommensländer entworfen wurden, funktionieren in ihrer Zielwelt nicht. Die WHO schätzt, dass in Subsahara-Afrika bis zu 70 Prozent der medizinischen Ausrüstung ungenutzt stillsteht.
Das ist kein Wartungsproblem. Es ist ein Denkfehler.
Wir liefern die Maschine — gebraucht wird ein funktionierendes System. Wir verkaufen ein Artefakt — gebraucht wird Verlässlichkeit über die Zeit. Bedarf und Angebot stehen dicht nebeneinander und verfehlen einander trotzdem. Das Ergebnis ist ein stranded investment: gebundenes Kapital, das verrostet, bevor es je etwas getragen hat.
Die entscheidende Frage ist deshalb nicht „Ist das Produkt gut?“, sondern: Passt dieses Produkt überhaupt in diese Welt? In meinem neuen Essay denke ich darüber nach, warum so viele gut gemeinte Projekte im Globalen Süden scheitern — und warum die Antwort weniger mit Technik zu tun hat als mit Kultur, Silodenken und der Frage, was eigentlich bleibt, wenn wir wieder gegangen sind.
Wie erlebt ihr das? Wo habt ihr das verfehlte Matching selbst gesehen?
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4 Billionen Dollar liegen ungenutzt – während Afrika eine Finanzierungslücke von 400 Milliarden Dollar beklagt. Dieses Paradox brachte AfDB-Präsident …

4 Billionen Dollar liegen ungenutzt – während Afrika eine Finanzierungslücke von 400 Milliarden Dollar beklagt.
Dieses Paradox brachte AfDB-Präsident Sidi Ould Tah bei der Jahrestagung der Afrikanischen Entwicklungsbank in Brazzaville auf den Punkt. Sein Befund ist unbequem: Tausende erfolgreiche Projekte – 1,5 Millionen neue Stromanschlüsse, sieben Millionen Bäuerinnen und Bauern mit klimaresilienten Methoden, 1,29 Milliarden Dollar an Handelsfinanzierung allein 2025 – und trotzdem steigt die Ernährungsunsicherheit, stagnieren die Erträge, bleiben 565 Millionen Menschen ohne Strom.
Die Botschaft: Einzelne Erfolge reichen nicht. Was fehlt, sind tiefgreifende Reformen, regionale Integration – und der Mut, Afrikas eigenes Kapital zu mobilisieren statt auf externe Hilfe zu warten.
Tahs Schlüsselsatz fasst alles zusammen: „Wir können nicht weiter Rohstoffe exportieren und Fertigprodukte importieren und dabei andere Ergebnisse erwarten.“
Wird die neue Afrikanische Finanzarchitektur den Unterschied machen? 👇
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16 Mädchen sterben heute Nacht in einem Schulinternat in Kenia. Wieder. Für uns bei der Carl Duisberg Gesellschaft ist Bildung das stärkste Werkzeug …

16 Mädchen sterben heute Nacht in einem Schulinternat in Kenia. Wieder.

Für uns bei der Carl Duisberg Gesellschaft ist Bildung das stärkste Werkzeug für Entwicklung. Aber Bildung schützt nur, wenn die Räume, in denen sie stattfindet, sicher sind.
Seit 1988 sterben in Kenias Internaten Kinder bei Schlafsaalbränden – 1998, 2001, 2017, 2024, heute. Jedes Mal folgen Kommissionen, Versprechen, Stille. Die strukturellen Ursachen bleiben: überfüllte Schlafsäle, vergitterte Fenster, fehlende Kontrollen, Straflosigkeit.
Das ist kein kenianisches Problem. Ähnliche Muster gibt es in Uganda, in Nigeria, in China – überall dort, wo Kinder in großer Zahl in schlecht regulierten Einrichtungen untergebracht werden, weit weg von zuhause.
Bildungssysteme weltweit stärken heißt nicht nur: Lehrpläne verbessern, Lehrkräfte ausbilden, Abschlüsse anerkennen. Es heißt auch: fragen, ob die Kinder die Nacht überstehen.

Bildung Entwicklungszusammenarbeit Kenia Sicherheit CarlDuisbergGesellschaft

16 girls died tonight in a boarding school dormitory in Kenya. Again.

At Carl Duisberg Gesellschaft, we believe education is the most powerful driver of development. But education only protects when the spaces where it happens are safe.
Since 1988, children have died in Kenyan boarding school fires – in 1998, 2001, 2017, 2024, and today. Each time, commissions are formed, promises made, silence follows. The structural causes remain: overcrowded dormitories, barred windows, no enforcement, no accountability.

This is not a Kenyan problem. The same patterns appear in Uganda, Nigeria, and China – wherever children are housed in large numbers in poorly regulated facilities, far from home.

Strengthening education systems globally means more than improving curricula, training teachers, or recognising qualifications. It also means asking whether children survive the night.

Education DevelopmentCooperation Kenya Safety CarlDuisbergGesellschaft

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500 Millionen Dollar, 20 Abkommen, zwei Länder — und eine Geschichte voller Misstrauen, geschlossener Grenzen und blockierter Milchlieferungen. Kenia …

500 Millionen Dollar, 20 Abkommen, zwei Länder — und eine Geschichte voller Misstrauen, geschlossener Grenzen und blockierter Milchlieferungen.
Kenia und Tansania wollen gemeinsam Ostafrikas Wirtschaft neu definieren. Doch hinter dem Handschlag zweier Präsidenten stecken Jahrzehnte komplizierter Nachbarschaft, erbitterte Konkurrenz um Safaris und Strandtouristen — und eine junge Generation, die keine Geduld mehr hat für Gipfeldiplomatie ohne Ergebnisse. Was die Deals wirklich wert sind. Und warum der eigentliche Test erst danach beginnt. Ostafrika Kenia Tansania EastAfrica Geopolitik Afrika Handelspolitik GenZ Diplomatie Wirtschaft EAC AfCFTA BusinessForum2026

500 million dollars. 20 agreements. Two countries — and a shared history of suspicion, closed borders and blocked dairy shipments.
Kenya and Tanzania want to rewrite East Africa’s economic future together. But behind the presidential handshake lie decades of complicated neighbourship, fierce rivalry over safari tourists and beach visitors, and a young generation with zero patience for summit diplomacy that delivers no results. What the deals are actually worth. And why the real test only begins afterwards. EastAfrica Kenya Tanzania Geopolitics Africa TradePolicy GenZ Diplomacy Business EAC AfCFTA BusinessForum2026 Nairobi DaresSalaam

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Der Waffenstillstand im Golf beruhigt die Märkte – vorerst. Doch die eigentliche Krise beginnt erst jetzt. Was wie ein regionaler Konflikt aussieht, e …

Der Waffenstillstand im Golf beruhigt die Märkte – vorerst. Doch die eigentliche Krise beginnt erst jetzt.
Was wie ein regionaler Konflikt aussieht, entwickelt sich zu einem globalen Stresstest für Ernährungssysteme. Steigende Energiepreise, gestörte Düngemittelströme und teurere Logistik treffen vor allem Afrika – mit messbaren Folgen: Millionen zusätzliche Menschen könnten in akute Ernährungsunsicherheit geraten.
Warum der Iran-Konflikt weit über die Region hinaus wirkt, welche strukturellen Abhängigkeiten jetzt sichtbar werden und welche geopolitischen Verschiebungen sich bereits abzeichnen – das analysiert unser aktueller Deep Dive.

The ceasefire in the Gulf has calmed markets – for now. But the real crisis is only beginning.
What appears to be a regional conflict is rapidly evolving into a global stress test for food systems. Rising energy prices, disrupted fertilizer flows and higher logistics costs are hitting Africa hardest – with measurable consequences: millions more people could fall into acute food insecurity.
Why the Iran conflict is reshaping global food security, which structural dependencies are now exposed, and how geopolitical dynamics are shifting – our latest deep dive breaks it down.
FoodSecurity Geopolitics Africa EnergyMarkets SupplyChains

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